Bauphysik


Rechtssicher planen, effizient bauen. Bauphysikalische Berechnungen sind nicht nur Bürokratie, sondern sorgen auch für langlebige und energieeffiziente Gebäude.


Leistungen


Wärmebrückenkonzepte & Nachweise


Lüftungskonzepte


Luftdichtheitskonzepte


Gebäudethermografie


U-Wert-Messungen


Wärmeschutznachweise für Genehmigungsverfahren

Oliver Lumpp – Energieberater in Reutlingen

Wärmebrückenkonzepte & Nachweise


Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle. Ich analysiere, berechne und dokumentiere diese – zur Vermeidung von Wärmeverlusten und Schimmelrisiko.


Leistungen:

  • Wärmebrückenkonzepte für Sanierung und Neubau
  • Gleichwertigkeitsnachweise nach DIN 4108 Beiblatt 2
  • Individuelle ψ-Wert-Berechnungen für Förderung oder GEG-Nachweis
  • Prüfung, ob der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 eingehalten ist

Luftdichtheitskonzepte


Ein Luftdichtheitskonzept stellt sicher, dass ein Gebäude dauerhaft luftdicht geplant und ausgeführt wird, sodass keine unkontrollierte Luft durch Ritzen, Fugen oder Anschlüsse entweicht. Das spart Heizenergie, schützt die Bausubstanz vor Feuchte- und Schimmelschäden und ist Voraussetzung für eine funktionierende Lüftung sowie viele Förderprogramme.


Leistungen:

  • Erstellung eines individuellen Luftdichtheitskonzepts gemäß DIN 4108-7
  • Analyse typischer Schwachstellen (z. B. Fensteranschlüsse, Deckenübergänge, Durchdringungen)
  • Festlegung der luftdichten Ebene in allen Bauteilen (Dach, Wand, Boden)
  • Beschreibung der Materialien und Systeme (z. B. Dampfbremsfolien, Klebebänder, Manschetten)
  • Planung der Regelanschlussdetails (z. B. Fensteranschlüsse, Durchdringungen für Leitungen)
  • Stichprobenkontrolle der Luftdichtheitsausführung im Rahmen der Baubegleitung
  • Erstellung von Dokumentationen und Nachweisen für Förderanträge oder Effizienzhaus-Nachweise
  • Empfehlung für qualitätssichernde Maßnahmen z.B. Blower-Door-Test, Sichtprüfung


Fazit: Das Luftdichtheitskonzept dient als verbindliche Planungsgrundlage für Bauleitung und Handwerk für Energieeffizienz, Bauschadensfreiheit und Förderfähigkeit. (zwei mal "für")
Alternativvorschlag: Fazit: Das Luftdichtheitskonzept dient als verbindliche Planungsgrundlage für Bauleitung und Handwerk zur Erzielung von Energieeffizienz, Bauschadensfreiheit und Förderfähigkeit.

Lüftungskonzept


Für dichte Gebäude ist ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 vorgeschrieben – z. B. bei Fenstertausch, Dämmung oder Neubau. Es ist unabhängig davon sinnvoll, um den hygienisch notwendigen Luftaustausch in Wohngebäuden sicherzustellen, insbesondere bei energetisch sanierten oder sehr dichten Neubauten. Es hilft, Feuchteschäden und Schimmelbildung zu verhindern und sorgt so für ein gesundes Raumklima.


Leistungen:

  • Prüfung, ob der Luftwechsel auf natürlichem Weg (Fensterlüftung) ausreichend ist
  • Ermittlung des Lüftungsbedarfs für Feuchteschutz und Hygiene
  • Festlegung des Lüftungssystems (freie Lüftung, ventilatorgestützt, Mischformen)
  • Aufteilung in Luftquellen, Überströmräume und Ablufträume
  • Angabe, ob eine lüftungstechnische Maßnahme notwendig ist
  • Grundlage für die Planung von Lüftungsanlagen oder alternativen Lösungen


Ein Lüftungskonzept ist oft Voraussetzung für Förderprogramme (z. B. bei Fenstertausch, Dämmung oder KfW-Effizienzhäusern).

Gebäudethermografie


Mit einer Gebäudethermografie werden mithilfe einer Wärmebildkamera Wärmeverluste und Undichtigkeiten an der Gebäudehülle sichtbar gemacht. So lassen sich Wärmebrücken, undichte Fenster, fehlende Dämmung oder Luftundichtigkeiten schnell erkennen.

Die Thermografie ist besonders hilfreich vor einer Sanierung, um Schwachstellen zu identifizieren, oder dann auch zur Kontrolle der Ausführungsqualität.


Leistungen:

  • Thermografische Untersuchung mit Außen- oder Innenaufnahmen
  • Auswertung und Dokumentation der Wärmebilder
  • Dokumentation von Wärmeverlusten durch Undichtigkeiten oder Gebäude-/Bauteilgeometrien, Markierung kritischer Bereiche (z. B. Wärmebrücken, Luftleckagen)
  • Empfehlungen für Sanierungsmaßnahmen auf Basis der Ergebnisse
  • Empfehlung optional: Kombination mit Blower-Door-Test zur Leckageortung

U-Wert-Messungen

(Wärmeleitfähigkeit des Bauteils)


Mit U-Wert-Messungen vor Ort kann ich die Wärmedurchlässigkeit von Außenbauteilen ermitteln, ohne die Bauteile zu beschädigen. Sie liefert realitätsnahe Werte, z. B. als Grundlage für ein energetisches Sanierungskonzept oder einen Sanierungsfahrplan. Um den Messfehler gering zu halten, wird ein quasistationärer Zustand benötigt. Das bedarf einiger Vorbereitung.


Das ist besonders hilfreich bei:

  • unbekannten Bauteilaufbauten
  • Bewertung von Schimmelrisiken oder unklarer Dämmeigenschaft


Leistungen:

  • Messung des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) direkt am Bauteil
  • Auswertung und Dokumentation
  • Vergleich mit rechnerischem U-Wert und den Sollwerten
  • Bewertung der Ergebnisse zur Planung von Sanierungsmaßnahmen